Gutes Radio, Schlechtes Radio

Radio ist nicht nur Rumgedudel.

Oder treffender: Radio sollte nicht nur Rumgedudel sein.

Radio sollte einen Mehrwert haben. Radio sollte Unterhaltung und Information zugleich sein. Radio sollte aber nicht anstrengen, Radio sollte entspannen.

Radio sollte ernsthafte Informationen rüberbringen. Aber nicht bierernst, sondern mit einem Augenzwinkern. Dabei sollte es immer die gebotene Ernsthaftigkeit behalten, und nichts ins Lächerliche ziehen.

Radio sollte nichts erfinden, sondern immer auf Realem aufbauen. Radio sollte aus dem Leben erzählen, und nicht die Phantasie irgendeines Programm-Redakteurs wiedergeben. Auch, und vor allem, die Moderierenden sollten einfach Mensch sein. Radio muss menschlich sein, nicht maschinell. Radio-Moderationen brauchen eine persönliche Note, sie müssen sympathisch wirken. Sie sollten kein automatisiertes Wiedergeben von vorher formulierten Texten sein, kein bloßes Wiederholen von Floskeln.

Radio sollte schöne, abwechslungsreiche Musik spielen. Nicht immer die selben Titel im Zwei-Sunden-Takt. Und auch nicht jeden Tag die gleichen Songs. Radio sollte eine bunte Vielfalt alter und neuer Musik haben. Radio sollte nicht nur 40 verschiedene Titel im Wochenprogramm haben, sondern mindestens 400. 400 Titel verschiedenster Musikrichtungen.

Radio sollte trotzdem so ausgelegt sein, dass es nebenbei hörbar ist. Radio sollte keine Zeit rauben, sondern der Zeitgewinnung dienen.

Radio sollte eine eierlegende Wollmilchsau sein.

Und das Schöne daran: Radio can do that! Radio ist wohl das dynamischste Medium. Dynamisch, denn es passt in fast jede Alltags-Situation. Der Hörende bestimmt die Priorität, nicht umgekehrt.

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