Neues aus dem alltäglichen Wahlkampfwahnsinn (7)

Heute: Nationale Lösungsansätze im Landtagswahlkampf

Sachsens starke Rechte„, wie die NPD sich in Sachsen selbst bezeichnet, hat natürlich auch Plakate zur kommenden Landtagswahl gehängt. Und zwar überall. Und das in einer Menge — CDU, LINKE, SPD, FDP, GRÜNE haben wohl zusammen gezählt in etwa genauso viele Plakate hängen, wie die NPD.

Und die Plakate der NPD sind gut — mal vom Inhalt abgesehen. Die Plakate sind einfach plakativ. Und sprechen auch Themen an. Klar, das total vereinfacht und mit falscher Lösung. Aber sie haben Inhalt, wenn auch den falschen.

Zum Vergleich: Die CDU wirbt mit einem Bild von Stanislaw Tillich und den Worten „Der Sachse“ daneben. Die FDP hat, wenn überhaupt, nur „Steuern runter“ im Angebot, die SPD hält sich dezent zurück („Schwarz-gelbe Tatenlosigkeit oder Aktiv gegen Rechts„, „Schwarz-gelbe Niedriglöhne oder Mindestlohn für alle Branchen„; beide nur selten zu finden) und die LINKE hat auch nur ein paar Plakate („Stifte für Stifte!„,…).

Die NPD ist da offensiver:

Arbeit für Deutsche!
Höchststrafe für Kinderschänder!
Volksgesundheit statt Ärztemangel!
Handschellen für Finanzganoven!
Ohrfeige für Polit-Bonzen!
(Holger Apfel:) Arbeit, Familie, Heimat!
Touristen willkommen – (kriminelle) Ausländer raus!
Zukunft statt Arbeitslosigkeit!

Das, was die NPD da macht, ist offensive Werbung — mit Themen. Und eine offensive Auseinandersetzung mit den Rechten und ihren Ansichten seitens der „demokratischen Parteien“ sieht anders aus.

(Und das ist dann auch für’s Erste das Ende dieser kleinen Reihe.)

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