„Repressiv-autoritäre Verpflegungsstrukturen zerschlagen”


Repressiv-autoritäre Verpflegungsstrukturen zerschlagen

Antrag auf Änderung der Satzung

Die Mitgliederversammlung möge beschließen:

1. In §5 (1) „Jedes aktive Mitglied hat das Recht“, wird als zusätzlicher Spiegelstrich hinter „Anträge an Gremien und Organe zu stellen“, eingefügt: „zu landesweiten mindestens ganztägigen Veranstaltungen des Verbands Verpflegung individuell à la carte zu wählen.“

2. In §8 (5) ist dem Satz: „Die Mitgliederversammlung beschließt mit einer Dreiviertelmehrheit der anwesenden Mitglieder über die Satzung sowie mit einfacher Mehrheit über Finanz- und Schiedsordnung.“, anzufügen: „und die Speisekarte.“

Die Änderungen 1-2 können nicht getrennt behandelt werden.

Begründung:

„Kennst du das Land wo die Gulaschkanonen blühn? Du kennst es nicht? Du wirst es kennenlernen.“ So oder so ähnlich hat schon Erich Kästner seinerzeit auf ein Problem aufmerksam zu machen versucht, das innerhalb der Linken zwar heute stärker diskutiert wird als je zuvor. Dennoch sind allseitigen Lippenbekenntnissen kaum konkrete Taten gefolgt.

Dabei ist der Zustand nicht hinnehmbar, dass junge Menschen auch 20 Jahre nach der Einheit noch genötigt werden, auf Veranstaltungen des Verbands politisch tendentiösen Einheitsbrei zu löffeln. Dem postautonomen Bedürfnis nach Individualismus muss seitens der Organisation auch an dieser Stelle Rechnung getragen werden, das egalitäre Kollektiv als reaktionäre Gemeinschaft gekennzeichnet und bekämpft werden. Denn sind es nicht autoritäre Muster, die sich im Verpflegungsprinzip „Vogel friss oder stirb“ manifestieren?!

Gulaschkanonen zu Pflugscharen, denn das Essen ist politisch!

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